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KVVStädtische Werke Netz + Service

Moderner Mythos oder Wahrheit? Wasserverbrauch während des WM-Endspiels

Kassel, 20. Juli 2026. Der Wasserverbrauch in Pausen wichtiger Sportereignisse schnellt nach oben. Und je wichtiger das Spiel – desto extremer die Verbrauchsspitzen. Das ist tatsächlich kein moderner Mythos. Das gilt auch für das gestrige WM-Finale – auch wenn die Verbrauchsspitzen nicht so extrem ausgeprägt waren wie beim Endspiel vor zwölf Jahren, als Deutschland Fußballweltmeister wurde.

Schon vor dem wichtigsten Fußballspiel des Jahres zeigt die Verbrauchskurve im Vergleich zu einem normalen Sonntag die Bedeutung des Spiels. Vor Spielbeginn um 21 Uhr sank der Stundendurchsatz spürbar. Vorbildmäßig verhielten sich die Vellmarer und Kasseler dann zur Pause. Der Verbrauch stieg erkennbar – um nach Wiederanpfiff extrem zu sinken. In der kurzen Pause vor der Verlängerung wieder das erwartbare Bild. Der Verbrauch schnellte nach oben. Um nach Ende des Spiels und dem Gewinn der Spanier wieder zu steigen. 

Die Technik der Städtische Werke Netz + Service im Hintergrund: über 1.300 Kilometer Trinkwasserleitungen, 19 Hochbehälter, 23 Pumpstationen und acht Wasserwerke in Kassel und Vellmar. Und selbst bei einem Stromausfall wäre die Wasserversorgung gewährleistet gewesen. Zwar ohne Fußball und im Dunkeln, aber immerhin mit Trinkwasser.

Kurve des Wasserverbrauchs während des WM-Endspiels

Links der Wasserverbrauch im Verlauf eines normalen Sonntags. Rechts die Verbrauchskurve am gestrigen Sonntag beim Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 2026. (Graphik Städtische Werke Netz + Service GmbH)