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KVV setzt auf Elektromobilität

Zwölf Ladepunkte im Königstor in Betrieb genommen

Kassel, 16. Juli 2021. Mobilität wird immer elektrischer. Auch bei der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV) und ihren Tochterunternehmen. Deren Trams und auch RegioTrams fahren seit jeher mit Strom, in Zukunft auch Busse. Doch auch die Mitarbeiter und Gäste reisen immer häufiger mit Elektroautos an. Deshalb rüstet die KVV schrittweise alle ihre Standorte in Kassel mit elektrischen Ladepunkten aus. Am Firmensitz im Königstor hat Oberbürgermeister Christian Geselle gemeinsam mit KVV-Geschäftsführer und Städtische-Werke-Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Maxelon und Städtische-Werke-Vorstand Dr. Olaf Hornfeck gleich sechs Ladesäulen mit insgesamt zwölf Ladepunkten in Betrieb genommen.

Oberbürgermeister Geselle unterstreicht die Bedeutung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur: „Es ist wichtig, dass die Ladeinfrastruktur nicht nur im öffentlichen Raum wächst, sondern auch im privaten Bereich vorangetrieben wird, beispielsweise auch an den Firmenstandorten. Nur durch ein größeres Netz an Ladepunkten findet Elektromobilität eine breite Akzeptanz in der Gesellschaft.“

Für die KVV sind die sechs Ladesäulen nicht der Beginn der Elektromobilität: „Seit Jahren erweitern wir in ganz Kassel das Netz der öffentlichen Ladesäulen. Aber auch an unseren Standorten hatten wir bereits jetzt 26 Ladepunkte. Ziel ist, jeden Standort mit ausreichend Lademöglichkeiten für unsere Mitarbeiter und Geschäftspartner auszustatten. Neben den zwölf neuen Ladepunkten hier im Königstor haben wir gerade vier zusätzliche im KVG-Betriebshof Sandershäuser-Straße fertiggestellt und weitere vier im KVG-Betriebshof Wilhelmshöhe. Und das ist nicht das Ende. Als nächstes folgen Lademöglichkeiten in unseren Kraftwerken“, erläutert Städtische-Werke- und KVV-Chef Maxelon.

Für Städtische-Werke-Vorstand Dr. Olaf Hornfeck ist auch wichtig, dass modernste Technik installiert wird: „Das besondere an den neuen Ladepunkten hier im Königstor ist, dass es sich gleich um sechs moderne AC-Ladesäulen mit je 44 Kilowatt Leistung handelt. Damit lässt sich ein durchschnittliches Elektroauto in rund zwei bis vier Stunden komplett beladen. Das ist in dieser Anzahl nur möglich, weil wir hier am Standort ein Umspannspannwerk betreiben, das diese große Leistung zur Verfügung stellen kann. An anderen Standorten wären zwölf Ladepunkte nur mit weiteren Investitionen in die Netzinfrastruktur möglich.“

Der Ausbau der elektrischen Ladeinfrastruktur an den KVV-Standorten passt laut Maxelon auch in die Gesamtstrategie der KVV: „Wir setzten seit langem auf den Ausbau der regenerativen Stromerzeugung mit Wind, Photovoltaik, Biomasse und CO2-neutralen Brennstoffen wie Altholz und Klärschlamm in unseren Kraftwerken. Aus der Kohleverbrennung steigen wir schon 2025 aus. Ziel ist die Decarbonisierung der Wärmeerzeugung und die schrittweise Erhöhung des Anteils regional erzeugten Ökostroms. Die Förderung der E-Mobilität ist der logische nächste Schritt in Richtung saubere Mobilität.“

Ihren Mitarbeitern und ihren Kunden bieten die Städtischen Werke ein Komplettpaket aus einer Hand. Von der Beratung, welches E-Fahrzeug das passende ist, über die Vermittlung zum richtigen Händler bis hin zur optimalen Wallbox für den heimischen Stellplatz samt

Montage und Installation. Natürlich auch unter Berücksichtigung der Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Für das Laden des Fahrzeugs unterwegs gibt es die Ladekarte der Städtischen Werke, die bundesweit eingesetzt werden kann und mit dem Stromtarif „Kassel Strom plus E-Mobil“ kann das E-Auto zuhause zu vergünstigten Konditionen geladen werden.

Wollen Elektromobilität in Kassel stärken und Lademöglichkeiten ausweiten. Städtische-Werke-Vorstand Dr. Olf Hornfeck (v.l), Vorstandschef Dr. Michael Maxelon, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle und Sina Alexi, Vorsitzende des Betriebsrats der Städtischen Werke. (Bild Andreas Fischer, Rechte Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH)